GANKINO CIRCUS

Gankino Circus sind ein kleines, sehr virtuoses, 4-Mann-Show-Orchester aus der westmittelfränkischen Ortschaft Dietenhofen. Sie spielen Lieder und erzählen Geschichten aus ihrer Heimat. Musik und Texte aus einer Zeit, in der es noch echte Volksmusik gab.

Aber sie spielen nicht nur Musik aus ihrer Heimat.Sie spielen auch Musik aus der Heimat anderer Menschen; vornehmlich aus Ländern, in denen Gankino Cirucs schon mal zu Gast waren. Zum Beispiel Musik aus der Ukraine, aus Serbien, aus Kasachstan, aus Kirgistan, aus Armenien, aus Georgien, aus Italien oder aus Frankreich.

 

Dass sie damit inzwischen so erfolgreich sind und  jegliche Art von gewöhnlichem Beruf aufgegeben mussten, stört sie bei ihren ausladenden Konzerten herzlich wenig.

 

"Was ist da noch Konzert, was ist schon Zirkus? Welche Pointen haben die vier schrägen Musikanten genau so einstudiert und wo sitzt ihnen ein spontaner Schalk im Hinterhirn? Gerade das macht den Abend so komisch und originell, hier sind keine festen Comedyschubladen gezimmert, die genau getaktet auf und zugeschoben werden." Rother Volkszeitung

Maximilian Eder

Akkordeon, Xylophon, Fränkische Rahmentrommel, Gesang

Maximilian Eder stammt aus der uralten und ehrwürdigen Familiendynastie der Eders und ist ein wahrer Meister der traditionellen westmittelfränkischen Volksinstrumente.  Sein Akkordeonspiel ist präzise und verlässlich, so wie das 6.00 Uhr Läuten der Dietenhöfner Kirchturmglocken, welches die Bewohner zur Morgenandacht ruft. Dem Publikum läuft ein Schauer über den Rücken, wenn er auf dem ländlichen Eichenholzxylophon die romantisch idyllische Flora und Fauna seiner Heimat nach empfindet und auf der Westmittelfränkischen Rahmentrommel den fast vergessenen Marsch seiner Ahnen virtuos inszeniert. Letzteres hat ihm im Übrigen weit über die Grenzen Dietenhofen einen beachtlichen Ruf erworben.

Einen freien Tag genießt er im Übrigen gerne im Kreise seiner Liebsten, wo am Lagerfeuer alte Finnische Folksweisen gesungen werden.

 

Ralf Wieland

Erzähler, Gitarre, Gesang

Die Wahrheit ist manchmal so urkomisch, dass man es vor Lachen fast nicht aushalten kann. Aber was soll er, Ralf Wieland da machen, wenn es nun mal wirklich so war! Ihm geht es sicherlich nicht um den Witz und den Klamauk, wenn er die uralten Geschichten aus seiner Heimat auspackt. Zum Beispiel die, wie der größte und gefährlichste Räuber  aus Dietenhofen schlussendlich doch erster Bürgermeister geworden ist; oder wie es sein kann, dass ein besoffener Werwolf von der gesamten Dorfgemeinde die Dietenhöfner Ehrenbürgerschaft erhält. Ralf Wieland hält es für schlicht und einfach notwendig, dem Publikum Einblick in die tiefen ur-eigenen dörflichen Strukturen zu geben. Dass da mal jemand laut lachend vom Stuhl fällt, nimmt er als kleineres Übel hin.

Als Gitarrist kann er da schon ganz anders für Aufmerksamkeit sorgen. Schnell und viruos hat er balkanische und fränkische Tonleitern geübt, so dass der ein oder andere Dietenhöfner sagt: Wäre er nur in einem anderen Umfeld aufgewachsen, hätte aus ihm gut und gerne ein neuer Django Reihnhard werden können.

 


Simon Schorndanner

Clarinette, Saxofon, Gesang

  Wäre das World Wide Web nur auf Dietenhofen beschränkt, müsste diese Persönlichkeit sicherlich nicht  explizit vorgestellt werden. Denn er, Simon Schorndanner, Sohn des Arztes aus Dietenhofen hat es trotz seines Durchschnitt-Abiturs zu einigem gebracht.  Kaum ein Bereich, bei dem er nicht mitreden könnte. Als freier Berater des Dietenhöfner Bürgermeisters mischt er mit seinen jugendlichen Reden die Kommunalpolitik mächtig auf. Er ist Leiter und Trainer der Dietenhöfner Zumba Gruppe für Frauen und Senioren und tritt zudem als Freizeit-Ornithologee in einschlägigen Zeitschriften als Autor und Dozent auf.

Dass er es bei all dem noch schafft jeden Tag 4 Stunden Hugo-Strasser-Etüden zu üben und an Wochenenden zu Konzerten im gesamten Bundesgebiet zu laden, grenzt an ein Wunder. Wir danken ihm dafür.

Johannes Sens

Schlagzeug, kleiner Bass, Gesang

 

   Dass Johannes Sens letztendlich Schlagzeuger geworden ist, ist reiner Zufall. Dass er dazu noch ein so Außergewöhnlicher ist, ist noch größerer Zufall. Genauso gut hätte er in die Fußstapfen seines Vaters treten können, um das Handwerk des alten Bäckermeisters zu erlernen. Oder er wäre wie  alle seine Brüder in die nächst größere Stadt gefahren um eine Ausbildung als Versicherungskaufmann zu absolvieren. Auch dem Rat seines Fußballtrainers, der sein Talent als skrupellosester Libero aller Zeiten erkannte, ist er nicht wirklich nachgegangen. Stattdessen trommelt er nun am Wochenende bei Gankino Circus. Und das mit einer Energie und einer Kreativität, dass selbst sein alter Religionslehrer den Kopf schüttelt. Unsere Vermutung: Er tut's für die Frauen. Diese, vornehmlich die Älteren, liegen ihm bei seinen Konzerten fast alle zu Füßen.

 

"Mit einer unbändigen Spielfreude begeistern Gankino Circus ihr Publikum." Bayerischer Rundfunk


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